Biographie

Marie-Pierre Roy

Die französische Sopranistin Marie-Pierre Roy beginnt ihre musikalische Ausbildung mit Violine und Gesang am Konservatorium von Dijon, ihrer Heimatstadt. Danach setzt sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und der dortigen Opernschule unter den Professoren Francisco Araiza und Bernhard Gärtner fort. Sie erwirbt Abschlüsse in Gesang, Violine und Musikpädagogik. Unterricht und Meisterkurse bei Sängern wie Prof. Dunja Vejzovic, Laura Aikin, Shirley Close, Natalie Karl, Georg Nigl, Cristina Piperno, Malcolm Walker und Musikern wie Nicholas Kok, Stefan Schreiber und Thomas Seyboldt ergänzen ihre sängerische Ausbildung.

 

Ihre große Hörsensibilität und stimmliche Flexibilität entfalten sich überdies in einer langen und reichen Chor- und Ensemble-Erfahrung sowohl a capella als auch mit Begleitung : Choeur National des Jeunes, Cantus de Tempore, Stimmkunst Ensemble, Les traversées Baroques, Württembergischer Kammerchor, Opéra de Dijon, Staatstheater Stuttgart, Theater Pforzheim…

 

Marie-Pierre Roy ist Finalistin der Symphonies d’automne von Mâcon 2015, wo sie den Liedpreis und den Publikumspreis gewinnt. Im September 2016 ist sie Finalistin des Debüt Wettbewerbs und gewinnt den Förderpreis der Bronnbacher Stiftung.

 

Marie-Pierre Roy arbeitet zusammen mit Dirigenten wie John Axelrod, Sylvain Cambreling, Valérie Fayet, Gabriel Feltz, Claus Peter Flor, Markus Huber, Kay Johannsen, Dieter Kurz, Markus Stenz oder Simone Young, sowie mit Regisseuren wie Roberto Andó, Gabriele Ferró, Stefan Huber, Helen Malkowsky, Jonathan Meese, Jenke Nordalm oder Bernd Schmitt. Sie tritt sowohl auf den Opernbühnen von Chemnitz, Dortmund, Neapel, Palermo, Rijeka, Stuttgart oder Wien auf, als auch in namhaften Konzerthäusern und Kirchen wie der Kathedrale von Neapel, dem Straßburger Münster, der Stuttgarter Liederhalle, der Gewandhaus Leipzig oder dem Verdi Auditorium in Mailand.

 

Zu ihrem Konzert Repertoire gehören u.a. die Johannespassion, das Weihnachtsoratorium und das Magnificat von J. S. Bach, Susanna und der Messiah von Haendel, Beethovens Ode an die Freude, Dvořáks Stabat Mater, Mendelssohns Elias, Mozarts Requiem und Rossinis petite messe solennelle. Sie nimmt an Uraufführungen teil wie Hin-Nun von Younghi Pagh (erste deutsche Aufführung), die Tränen der Eos von Volker Ignaz Schmidt, oder die Performance Wardian Case beim Eclat Festival 2014. Neulich sang Sie Les mystères du grand Macabre von György Ligeti und Trois airs pour un opéra imaginaire von Claude Vivier mit der Sinfonietta Leipzig.

 

Im Februar 2014 erscheint die CD Warum toben die Heiden bei Carus mit Kantaten von G.A. Homilius, in denen sie die Solopartien übernimmt,

 

Im Juni 2013 verkörpert Marie-Pierre Roy Nanetta in Falstaff auf der Bühne des Wilhelma Theaters Stuttgart, im Februar 2014 eine der drei Frauen in einer szenische Fassung der Botschaft der verstorbenen Frau Trussova von György Kurtág. Im März 2015 ist sie als Eva an der Oper Chemnitz in der deutschen Erstaufführung von Paradise reloaded (Lilith) von Peter Eötvös zu erleben. An nächsten Juni interpretiert sie the crowd, the child, und the stranger in Into the Little Hill von George Benjamin an der Stuttgarter Oper. Im Oktober 2015 singt sie im Teatro Massimo in Palermo erstmals die Partie der Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Diese Rolle übernamm sie erneut in Dortmund in November 2016 bevor sie in der Uraufführung von Mondparsifal alpha 1-8 (Ersatzmutter der Abwehr) von Bernhard Lang am Theater an der Wien zu sehen war.