Biographie

Marie-Pierre Roy

Marie-Pierre Roy ist eine vielseitige Sopranistin, deren Repertoire von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reicht. Sie ist Europa weit zu hören und mehrmals Preisträgerin.

Marie-Pierre Roy begann ihre musikalische Ausbildung mit Violine und Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt Dijon. Danach setzte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und der dortigen Opernschule unter den Professoren Francisco Araiza und Bernhard Gärtner fort. Sie erwarb Abschlüsse in Gesang, Violine und Musikpädagogik. Sie ergänzte ihre Ausbildung bei Prof. Dunja Vejzović, und Cristina Piperno.

Ihre stimmliche Flexibilität und ihre sichere Intuition erlauben Marie-Pierre ihre Neugier zu sättigen indem sie einen sehr umfangreiches und vielfältiges Repertoire aus alle Epochen und Kunstformen interpretieren darf.

Zu Ihrem Konzertrepertoire gehören: die »Johannespassion«, das »Weihnachtsoratorium« und das »Magnificat« von J. S. Bach, »Susanna« und der »Messiah« von Haendel, Beethovens »Ode an die Freude«, Brahms »Requiem«, Bruckners »Te Deum«, Dvořáks »Stabat Mater«, Mendelssohns »Elias«, Mozarts »Requiem«, und Rossinis »petite messe solennelle«. Das moderne Repertoire wird auch nicht vergessen mit »Les mystères du grand Macabre« von György Ligeti und »Trois airs pour un opéra imaginaire« von Claude Vivier. Es liegt an Marie-Pierres Herz, an die heutige Kreation teilzunehmen deswegen namm sie an Uraufführungen teil wie »Hin-Nun« von Younghi Pagh (erste deutsche Aufführung) oder »die Tränen der Eos« von Volker Ignaz Schmidt.

2014 erschien die CD »Warum toben die Heiden« bei Carus mit Kantaten von G.A. Homilius, in denen sie die Solopartien übernimmt. Die Hochkonzentrierte Arbeit einer Aufnahme entsprechen die hohe musikalische Anforderungen Marie-Pierre, noch lieber sucht sie aber die Verbindung mit dem Publikum. Deswegen tritt Sie auch so gern auf die Bühne wo alle Ausdrucksformen sich treffen können. Da sang Sie Nanetta in „Falstaff“ von Verdi, Eva in »Paradise reloaded (Lilith)« von Peter Eötvös (deutschen Erstaufführung), the crowd, the child, und the stranger in »Into the Little Hill« von George Benjamin, die Königin der Nacht in Mozarts »Zauberflöte«, ein Blumenmädchen in der Uraufführung »Mondparsifal (Ersatzmutter der Abwehr)« von Bernhard Lang, und die Titelpartie der « Schneekönigin » von Marius Felix Lange.

Gemischte Kunstformen interessieren sie auch, deswegen nahm sie an Performances teil, wie »Wardian Case« beim Eclat Festival 2014, und half Werke auf die Bühne zu bringen die ursprünglich nicht dafür gedacht wurden: die »Poslanija pokojnoj R. V. Trusovoj« von György Kurtág, Orffs »Carmina Burana«, oder »Elias« von Mendelssohn in der Friedenskirche Potsdam.

Marie-Pierre sucht immer weiter neue Herausforderungen in dem sie ihre Freude am singen ausdrucken kann. Auf diese Weise wurde sie mehrmals Preisträgerin bei Wettbewerbe: 2015 Lied- und Publikumspreis in den »Symphonies d’automne«, 2016  Förderpreis der Bronnbacher Stiftung in das »Debüt« Wettbewerb, 2017 Preis der Kritik bei dem »Beppe de Tomasi« Wettbewerb, und in 2018 Publikumspreis des Wettbewerb s« Bazzini » und den dritten Preis des Wettbewerbs « Francesco di Paola ».

Marie-Pierre Roy arbeitete schon zusammen mit Dirigenten wie John Axelrod, Sylvain Cambreling, Gabriel Feltz, Gabriele Ferró, Claus Peter Flor und Simone Young, sowie mit Regisseuren wie Roberto Andó, Stefan Huber, Helen Malkowsky, Jonathan Meese, Jenke Nordalm oder Bernd Schmitt.

Sie trat auf den Opernbühnen von Chemnitz, Dortmund, Neapel, Rijeka, der Teatro Massimo in Palermo, der Teatro de la Maestranza in Sevilla, die Staatstheater- Kammeroper- und Theaterhaus Stuttgart und der Theater an der Wien auf. Sie war Gast in namhaften Kirchen wie der Kathedrale von Neapel, dem Straßburger Münster, und Konzerthäusern wie der Stuttgarter Liederhalle, der Gewandhaus Leipzig oder dem Verdi Auditorium in Mailand.